Insight: Imitating the Sun Light

Hallo zusammen,

in meinem heutigen Insight-Blogpost erkläre ich euch, wie ihr Sonnenlicht für einen stimmungsvollen Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang imitiert.

Fotografie ist bekannterweise definiert als Malen mit Licht.
Dazu können wir Available Light nutzen und dieses auch um Blitzlicht ergänzen, um bestimmte Lichtstimmungen wie beispielsweise einen Sonnenuntergang zu erzeugen.

Dazu braucht ihr ein Blitzsystem, das genug Leistung hat, einen Studioblitz oder mehrere Systemblitze wie die NIKON Speedlights.

Wie viel Leistung euer Blitz benötigt, hängt von folgenden Einflussfaktoren ab:

  • Der Größe der Szenerie: Je größer, desto mehr Blitzleistung ist nötig
  • Der verwendeten Brennweite: Je größer, desto mehr Blitzleistung ist nötig
  • Der Tageszeit: Je stärker die Sonne scheint bzw. je heller es ist, desto mehr Blitzleistung ist nötig

Am folgenden Beispielbild erkläre ich euch nun, wie ich einen Sonnenuntergang imitiert habe.

Dieses Bild habe ich Ende Juni gegen 19:45 Uhr gemacht. Die eigentliche Sonne stand zu dieser Zeit auf ca. 2 Uhr (rechts), wenn die künstliche auf 12 Uhr stünde. Es war also noch relativ hell. Daher musste ich das Available Light möglichst dämpfen, damit der Blitz die primäre Lichtquelle wird. Hierzu habe ich in diesem Fall ISO 125 und eine Verschlusszeit von 1/160s gewählt. Damit der Blitz einige Strahlen produziert, habe ich Blende f5.6 eingestellt. Um eine wärmere Lichtstimmung zu erhalten, habe ich die Farbtemperatur manuell auf 10.000 Kelvin erhöht und das NIKON SB-800 Speedlight  bei voller Leistung (1/1) mit einem Orangefilter (Full CTO) bestückt. Verwendet habe ich für diese Aufnahme lediglich ein Speedlight.

Eine Aufnahme im künstlichen Gegenlicht bei 50 mm. Die Wirkung ist perfekt. Lange vor dem eigentlichen Sonnenuntergang gegen 22:30 Uhr, konnte mit einem Speedlight mit Orangefilter der Sonnenuntergang imitiert werden. Die Nachbearbeitung mit Photoshop erübrigt sich – ich habe nur etwas den Tonwert angepasst.

Ich hoffe, ihr konntet etwas aus diesem Beitrag mitnehmen und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Bis zum nächsten Mal!

Smartphone-Wedding

Hallo liebe Leute,

heute möchte ich euch einen neuen Service für all diejenigen vorstellen, die echtes Low-Budgeting hinsichtlich ihres Hochzeitsfotografen betreiben möchten. Soll es geben, denn der Preisverfall unter Hochzeitsfotografen hat in den letzten Monaten, nach Angaben bundesweiter Hochzeitsfotografen, immens zugenommen.

Bei mir bekommt ihr ab sofort die Ultra-Low-Budget-Option “Smartphone-Wedding”! Bilder mit Tiefenschärfe wie aus der DSLR-Kamera vom Profi! Diese Errungenschaft haben wir der HUAWEI P Smartphone-Serie zu verdanken! Hier spart der Fotograf, dank des niedrigen Anschaffungs- und Versicherungspreises, bares Geld und kann dies an seine Kunden in Form preisgünstigster Fotodienstleistungen weitergeben. Win-Win! 🙂

Ausgestattet mit einem Dual-Lens mit einer Lichtstärke von f2.2 und einer Brennweite von 27mm bei einer hohen Auflösung von 12 Megapixeln, rockt sich das HUAWEI P9 durch jede Hochzeit! Dank der Dual-Lens-Technologie kann diese Smartphone-Kamera einen Tiefenschärfe-Effekt erzeugen, wie man ihn ansonsten nur von professionellen DSLR-Kameras kennt.
Die Objektiv-Technik kommt aus keinem geringeren Hause als DER Kameramanufaktur Leica! Qualität vom Feinsten!

Dank dieser neusten Technologie kann ich euch Hochzeitsfotografie zu einem unheimlich günstigen Preis anbieten. Die 10-stündige Hochzeitsreportage erhaltet ihr ab dem 01. April für glatte 200 EUR!
(Mit Nachbearbeitung für 250 EUR.) Auch als Video-Reportage für 350 EUR erhältlich!

Ich freue mich auf eure Anfrage per E-Mail! 😀

Hurdler

Lighting on Location – Der professionelle Ansatz

Hallo liebe Leute,

heute gebe ich Antworten auf die Frage, weshalb ich so gerne Blitzlicht einsetze und wie ich es einsetze.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich egal ob bei Tag oder Nacht, hell oder dunkel, Sonne oder Schatten, drinnen oder draußen überwiegend Blitze verwende.

Was mich etwas traurig stimmt, ist, dass dieser Tage Photoshop das Allheilmittel für viele (Hobby-)Fotografen und auch Kunden zu sein scheint. Viele glauben, dass es ohne Photoshop gar nicht mehr geht. Dass dieses allmächtige Tool alles rausreißt, was man als Fotograf verbockt hat und, dass ohne gar keine knalligen Fotos mehr zu Stande kommen. Dazu kann ich nur sagen: “Shit in = shit out.” oder: Wenn die fotografische Basis nicht stimmt, dann produziert man auch mit Photoshop Murks.

Für mich spielt in der Fotografie seit jeher neben gestalterischen Aspekten im Sinne von Komposition und Bildaussage die Kombination aus Techniken in Form der Steuerung des (künstlichen) Lichts und der Technologie, sprich der Kameratechnik, eine bedeutende Rolle.
Fotografie wird damit zu einer Philosophie, die die gestalterische und technische Welt vereint.

Als “NIKONIAN” arbeite ich primär mit NIKON Equipment und nutze daher am liebsten die NIKON Systemblitze. Diese Blitze sind für die meisten meiner Aufnahmen leistungsstark genug, da der Blitz nie das Licht dominiert, sondern nur soweit zugegeben wird, um die Bilder lebendiger zu gestalten. Zudem sind die Speedlights handlich, ausdauernd (200 Bilder/Akkuladung und langes Standby), nahezu überall platzierbar, kabellos und per Remote steuerbar.

NIKON SB-800 Speedlight

NIKON SPEEDLIGHT SB-800 Systemblitz

 

Ich steuere die Blitze via Infrarot über den Nikon SU-800 Commander an. Dieser ermöglicht es, die Speedlights über eine Entfernung bis zu ca. 20m anzusteuern. Damit kann man im Freien schon eine gute Distanz für kreatives Blitzen überwinden. 😉

NIKON SU-800 Commander

NIKON SU-800 Commander zum Ansteuern von NIKON SPEEDLIGHTS

 

Um noch größere Entfernungen zu überbrücken, nutze ich das RadioPopper PX System. Ein Funksende-/-Empfänger-System, das das Infrarotsignal der Speedlights in ein Funksignal umwandelt und wieder zurück. Die Reichweite beträgt hierbei über 400m.

RadioPopper PX-System

RadioPopper PX-System

 

Wedding Lake Light – NIKON D4, NIKKOR 70-200mm f2.8 VR + TC @400mm f6.3 VR, 1/160s @ISO 640, RadioPopper PX System, Distance approx. 100m

Beim oben aufgeführten Bild eines Hochzeitspaares am See habe ich beispielsweise den Blitz mittels RadioPopper PX System auf eine Distanz von ca. 100m ausgelöst. Den Blitz positionierte meine Assistentin hinter dem linken Busch an der Brücke. Unter Verwendung des reinen Umgebungslichtes, hätte das Brautpaar an diesem sehr bedeckten Tag nicht in dieser Form hervorgehoben werden können. Die Nachbearbeitung in Photoshop erübrigte sich dank des Blitzeinsatzes. 🙂

 

Wie gesagt, arbeite ich bei meinen Aufnahmen in den allermeisten Fällen mit Blitzlicht. Nicht, weil ich Available Light nicht mag, sondern, weil ich am liebsten das finale Bild mit Abdrücken des Auslösers im Kasten habe, ohne im Nachhinein noch kostbare Zeit in das Photoshop-Editing zu investieren. Wenn ich Available-Light-Aufnahmen mache, dann sind diese auch mit Drücken des Auslösers final – das heißt, das vorhandene Licht hat eine hohe Qualität und beleuchtet mein Motiv in der Art und Weise, wie ich es mir vorstelle – korrekte Belichtung inbegriffen. Available Light kann man also auch entsprechend qualitativ nutzen. Dies soll in diesem Beitrag allerdings nicht das Thema sein, bietet aber Stoff für einen der kommenden Beiträge. 😉

Den Einsatz von Blitzlicht liebe ich, weil ich damit alle Lichtstimmungen imitieren kann. Sonnenuntergang am helligten Tag? Kein Problem. Nachtaufnahme bei helligtem Tag? Kein Problem. Tageslicht in einer Sporthalle? Kein Problem. Dramatische Lichtstimmung mit harten Schatten tags, nachts? Kein Problem. Simulieren von DJ-Licht, um saubere Tanzflächenaufnahmen zu erhalten, das die Lichtstimmung nicht stört? Kein Problem. Ich könnte die Liste endlos weiterführen. Fazit bleibt: Mit Blitzlicht kann ich mir meine eigene und damit passende Lichtstimmung zaubern – jederzeit!

Mein Ziel ist es dabei immer, das Blitzlich derart einzusetzen, dass man nicht ahnt, dass ich es eingesetzt habe. Die Aufnahmen also wie Available-Light-Aufnahmen aussehen, aber eben eine höhere Bildqualität im Sinne von hohem Kontrastumfang, dadurch lebendigere Farben, und geringem Bildrauschen haben. So arbeiten schließlich auch die Profis der großen Magazine.
Mit Photoshop gebe ich den Aufnahmen wenn nur den letzten Touch in Form von einer Tonwertkorrektur, Gradationskurve oder etwas Nachschärfen.

Die Schwierigkeit beim Einsatz von Blitzen ist, dass es einiges zu analysieren und zu bewerten gibt, um nicht ewig rumzuprobieren, was das korrekte Blending (Vermischen von Umgebungs- und Blitzlicht) betrifft. Schließlich soll der Blitz nicht die domierende Lichtquelle, sondern lediglich eine Ergänzung zur Steigerung der Lebendigkeit und Lichtqualität sein – in den meisten Fällen.

Nachfolgend will ich euch einige Beispiele zeigen und erläutern:

Drummer Light

Drummer Light – NIKON D3, NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SB-800 Commander

Dieser Schlagzeuger saß nahezu vollständig im Dunkel der hinteren Bühne, wie Schlagzeuger so oft. Da ich finde, dass Drummer ebenso zu Geltung wie die anderen Bandmitglieder kommen sollten, habe ich diesen Drummer für eine Presse-Reportage entsprechend live in Szene gesetzt und mit einem NIKON SB-800 Speedlight beleuchtet. Das SB-800 hatte ich während des Soundchecks an einem Mikrofonstativ mit einer Manfrotto SuperClamp angebracht und später aus respektvoller Entfernung mit dem NIKON SU-800 Commander ausgelöst. Der Blitz erhellt den Schlagzeuger nicht komplett, lediglich gibt er dessen Gesicht unter dramatischem Licht preis. Dabei wirkt es wie ein Spotlight auf der Bühne – unaufdringlich.

 

Motocross Light

Motocross Light – NIKON D3, 4x NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, RadioPopper PX System, Tamron 10-20mm f4 @17mm f5.6, 1/1250s @ISO 200

Dieses Bild eines Motocrossfahrers machte ich bei brennender Sommersonne. Ohne Einsatz eines Blitzes läge die der Kamera zugewandte Seite komplett im Schatten. Mit Hilfe vierer NIKON SB-800 Speedlights konnte ich den Fahrer entsprechend aufhellen und in Szene setzen, so dass man auch seine Augen erkennen und somit auch dessen Emotion spüren kann. Die Aufnahme erfolgte aus einem Abstand von ca. 40cm. Die Blitze hielt mein Assistent aus etwa 2m Entfernung auf den Fahrer. Am Ende entstand ein Actionfoto mit hohem Kontrastumfang, das sehr natürlich wirkt und nicht wie geblitzt aussieht.
P.S.: Dieses Foto wurde übrigens 2012 vom Duden/Cornelsen-Verlag im Schulbuch “Physik, na klar!”  für die 9./10. Klasse abgedruckt.

 

Lake Portrait Light

Lake Portrait Light – NIKON D3, 2x NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, RadioPopper PX System, Lastolite Shine Through Umbrella, NIKON 70-200 f2.8 VR @155mm f5.6 VR, 1/125s @ ISO 200.

Dass das obige Portrait am Teich bei bedecktem, grauem Himmel entstand, sieht man ihm nicht an. Auch hierfür habe ich Blitz verwendet. Entsprechend in das Umgebungslicht eingeblendet, wirkt er äußerst dezent in der Form, dass er ein warmes, sonniges Licht imitiert und für kräftige Farben und einen hohen Kontrastumfang sorgt.

 

Hurdler Lighting Setup

Hurdler Lighting Setup – 4x NIKON SB-800 Speedlight, RadioPopper PX System

Hurdler Light

Hurdler Light I – NIKON D3, 4x NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, RadioPopper PX System, NIKKOR 300mm f2.8 + TC @600mm f8, 1/1200s @ISO 800

Hurdler Light II

Hurdler Light II – NIKON D3, 4x NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, RadioPopper PX System, Tamron 10-20mm f4 @17mm f9, 1/1600s @ISO 500

Besonders mag ich den Einsatz von Blitzen, wenn es darum geht ein Bild sprechen zu lassen. Im Sport eignet sich dramatisches, hartes Licht ausgezeichnet dafür. Mit einer Available-Light-Aufnahme hätte man niemals eine derartige Spannung erzeugen können, wie sie bei den obigen Aufnahmen einer Hürdenläuferin entstand.

 

Swimmer Light

Swimmer Light – NIKON D3, 2x NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, RadioPopper PX System, NIKKOR 300 f2.8 @300mm f5.6, 1/500s, ISO 6400

Dieses Bild einer Schwimmerin entstand in einem dunklen Hallenbad. Ohne Blitz wäre locker ISO 12.800 und eine Verschlusszeit von 1/80s nötig gewesen. Um die Bewegung sauber einzufrieren und die Schwimmerin vom Wasser abzuheben, wäre das ungenügend gewesen. Dank Verwendung von Blitz konnte ich allerdings die ISO auf 6.400 halbieren und die Verschlusszeit auf 1/500s hochsetzen, bei 300mm f5.6. Ein hochwertiges Ergebnis für die Sportpresse.

 

Wood Portrait Light

Wood Portrait Light – NIKON D3, NIKON SB-800 Speedlight, NIKON SU-800 Commander, Lastolite Joe McNally Ezybox Speed-Lite Plus, NIKKOR 70-200mm f2.8 VR @105mm f2.8 VR, 1/100s.

Abschließend noch ein Hochzeitsportrait im Bayrischen Wald. Auch hier habe ich Blitz verwendet – und zwar wiederum in dezenter Form, so dass dieser das Sonnenlicht imitiert und das im Schatten stehende Paar natürlich erhellt und in weiches Licht hüllt. Ohne Blitz hätte diese Aufnahme weniger Kontrastumfang, einen wesentlich helleren Hintergrund, der die Bäume auswaschen würde, um passend auf die Gesichter zu belichten. Am Ende wäre hier bei einer Available-Light-Aufnahme wieder zeitaufwändiges Photoshop-Editing nötig gewesen.

Bereits “out of camera” Ergebnisse zu erhalten, die man mit Photoshop im Grunde gar nicht mehr anfassen muss, das macht für mich professionelle Fotografie aus. Ein fiktionales Bild mit Hilfe technischer Mittel wie Kamera, Blitz, Lichtformer sowie dem Wissen um Lichtgestaltung und Komposition in die Realität umzusetzen und es schlussendlich mit dem Drücken des Auslösers zu manifestieren – ohne massives Post-Editing in Photoshop. 🙂

Wenn ihr mehr zu professionellem Blitzen erfahren wollt und wie man den Blitz optimal in das Umgebungslicht einbindet, dann habt ihr am 27. Mai 2017 die Gelegenheit an meinem “On Location Lighting”-Workshop “Entfesseltes Blitzen” teilzunehmen. 15% Frühbucherrabatt gibt es für Anmeldungen bis zum 31. März 2017. Alle Infos auf meiner Facebook-Page. Bei Fragen und/oder zur Registrierung schreibt mir einfach via Facebook oder sendet mir eine E-Mail.

Welches Licht bevorzugt ihr – Available Light oder Blitzlicht? Warum?
Welche Erfahrungen habt ihr mit Blitzlicht gemacht? 

Upcoming Weddings

Hi there!

Wouhou, it’s wedding season! I love it! So much interaction with great people and a bunch to organize, plan, arrange and shoot.

 

AUGUST: Elena & Andreas

In August I will cover the wedding of Elena and Andreas at their hometown Bad Salzschlirf which is a cozy health resort near Fulda, Germany.

They chose a great venue – the Hotel Badehof in Bad Salzschlirf which has a really awesome interior.

Hotel Badehof

We already made the engagement shooting in April which was fun and promised to result in a happy wedding day. Last arrangements and plannings are running at full blast and the eve-of-wedding party is just a few weeks ahead. Seems to be a “mords Gaudi”! 🙂

 

SEPTEMBER: Mara & Matthias

Mara and Matthias I met a few weeks ago. A really harmonic couple that has great ideas for their wedding day. They will be engaged in September.
I believe that the upcoming engagement shoot in the end of July will be gorgeous followed by an awesome wedding day!
Mara and Matthias will celebrate their wedding at two places – while the ceremony will take place in the church of Bad Salzschlirf, the reception will be in the Maritim hotel in Fulda – which is an awesome place for such an event.

Maritim Hotel, Fulda ©holidaycheck.com

More to come soon.

Next Blog Post: Sunday the 27th

Hi everybody!

If you’re missing the latest blog post from last Sunday – sorry for that.
There will be an extracurricular post on Sunday the 27th.

But I still want to give you some photo input.
I found that fantastic page on the Internet which deals with the past and that is pretty cool to refresh your memories or to make a time journey:

DEAR PHOTOGRAPH

Have fun and a great and successful week!
See you next Sunday!

Bye!

Chris

Shooting Car Interiors – In An Improvised Studio

Hi and welcome to this blog post about how to shoot a commercial-like car interior photo in an improvised studio.

! Before I will come to the topic, I want to note that I will publish blog posts in a regular basis from now on – every 1st and 3rd Sunday of a month.

Okay, lets start.

A few month ago, I made my first try on car photography in a more professional and commercial-like way.
Except that I love to drive cars and think that tuning them discreetly is necessary I’m not a real car fan. However, my interest on this field of photography grew because of my ambition to shoot portraits of people in a context to their interests. I started with my grandpa and his 1956 BMW motorcycle and when my cousin Anna-Lena will get her drivers license I also want to take a photo of her and her first car etc. I don’t just want to take an usual photo but something special. To me that “something special” is a commercial-like looking image – shot with professional techniques and camera systems to get high-quality. That’s my approach in all fields of photography that I’m active in. I just love that commercial look and the high-quality.

After I shot an Audi A4 from outside a few months ago, I wanted to take an interior shot this time. Therefor I used a 5er BMW.

At the Audi shoot I recognized that I would need a much bigger white surface to bounce off the flash to flood the car with 5000K warm light.
For the interior shot I built an improvised studio in the garage. The garage was renovated a few years ago and is shiny white now. Because I only wanted to shoot the cockpit of the BMW I would only need three white walls that surround it. I hung up a white plastic blanket to hide the work bench and to have also a plain white surface in front of the car.


Finally, I had three white walls to bounce off the flash to illuminate the car interior with diffuse light.
The wrinkles on the blanket don’t matter because the flash will lighten it up so strong that you won’t see any of the wrinkles in the final image.
Then I drove in the car and began to mount the Nikon Speedlights. I mounted one Speedlight on every roof rail and adjusted it so that its light would bounce off the ceiling and wall. A third Speedlight I just set in the middle of the car roof – it would illuminate the ceiling and blanket in front of the car. Finally, the cockpit would be illuminated from all three sides by a diffuse light.


In the next step, I set up the camera inside the car on the back seat. To have more working space I expanded the trunk by turning down the back seats.
I used a small tripod and arranged it in the right position – in the middle of the car.
To control the Speedlights I used the Nikon SB-800 Commander and set them to manual power. The Speedlights on the left and right were set to group A and the one in the middle to group B – all with an power output of 1/1 and zoomed to 14mm to spread the light as much as possible to flood the cockpit with soft 5000K warm light.
My Nikon D3 was also set to manual mode and I used a Tamron 10-24mm/4.5-5.6 lens.


I thought it would take a bit more of lighting arrangement but right after the second shot the whole shoot was done. Here’s the result:


Very commercial-like.
The white windows an mirrors are easy to select with the Photoshop “Magic Wand Tool” to insert a scenery or whatever.

I gave it a try and inserted the Skyline of Frankfurt am Main, Germany.


However, the next time I will create a 100% realistic car interior image without photoshopping the windows and mirrors …
So, maybe you want to turn your garage into a car studio now, too … Have fun!

Bye!
Chris

Going Commercial

Hi everybody and welcome to this short posting!

I just wanted to give you another tip: If you are interested in commercial photography and you want to go deeper into it maybe Computer Generated Imagery (CGI) is what you have been looking for. Well, today commercial photography becomes more and more post-processing and computer. So, CGI could be the next step to a still more computer based photography.

If you are a student, Autodesk Software offers you a wide product range of their professional software for free! That’s pretty cool. I love these services. Also Microsoft offers this through its Microsoft Developer Network Academic Alliance (MSDN AA).
Just join the Autodesk Education Community. Autodesk will check your data because you need to be a student and enrolled.

For professional CGI use Autodesk 3ds Max.

Bye!
Chris

Shooting Live Music

Hi everybody and welcome to this blog post!

Last Saturday was the X-th school festival of the ASS secondary school. At Eaze, a young modern hard-rock band that I met in 2008, hired me to cover their gig.
I shot them the first time in early 2008 at a music contest for the local newspaper. After my photos were published, I received an e-mail of their manager – he told me that the band saw my images in the newspaper and that they would love them. Finally, he asked me if I want to cover the band’s upcoming shows. I accepted. That was the beginning with At Eaze.
I covered many of their shows since 2008. Now, after three and a half years I’m recognizing that these musical kids I shot in 2008 became young adults who are applying for A-level and run a great band that published its first album. To me this is a fascinating process. The whole coverage of their gigs over the years does show an evolution – a change from kids to young adults. Although they had several drummers and members over the years the band never broke up. Its core was always formed by Laura and Kevin (right).

At Eaze 2008

After I shot them the last time in October 2010 they hired me again on Saturday.

Well, back to the topic. Shooting live music is a hard business. You have to fight against very low-light conditions, different light quality, colored light, blinking light, varying lights/light intensity/light colors, fast motion, loud music etc. You also have to cover the best moments during the first three songs (professional bands) or the whole show (amateur bands).
When I started  doing concert photography I thought technical correctness would be the point but it isn’t. It’s just a part of a greater whole. As always: The most important thing is to capture the moment. It doesn’t matter if there’s a bit of motion blur as long as if you have captured the special moment.

There are many types of shooting styles for concert photography and I prefer a clean one. That means that I want a clean image that’s technically perfect in terms of light, noise, motion blur and color. When I’m using effects like motion blur I’m using them purposely. Motion blur only makes sense if you’re using a flash. Because only the flash allows you to stop the action and to create a sharp image followed by motion blur. Without a flash the whole scene is blurred and hard to identify.

But using flash isn’t always allowed. At professional concerts for example flash usually isn’t allowed. There is an advice – or even rule – that every security guard gives you before you enter the photographer’s pit: „Three songs, no flash!“
At an amateur gig you would have to ask the band before you’re going to use flash. The problem is that there are so many photographers who don’t understand the correct use of a flash. They’re disturbing bands by shooting the flash directly at full power and blinding the artists on stage. Therefore it’s intelligible that many bands don’t like flash.

Is there a less noticeable way to use flash at concerts? Yes, I think so.


Step one:
Prepare the camera for available light conditions

In terms of a clean image I need a high ISO that causes an acceptable noise. It depends on the camera you’re using how extreme the noise will be at high ISO. I’m using a Nikon D3 and my limit is ISO 3200. After I set the ISO I proceed with the f-stop and shutter speed settings. The f-stop should always be at its lowest, e. g. f2.8. Finally, I have one variable left that I can change – the shutter speed. Here I’m using the following approximate rule:

Max. shutter speed that doesn’t cause blur = reciprocal of (1/focal length in mm)

That means that if I’m using a 50mm lens, I need a minimum shutter speed of 1/50s (on an FX sensor camera) to prevent blur that’s caused by shaking while holding the camera. If I cannot realize this shutter speed because it’s too dark, I have to use a monopod or a higher ISO. Otherwise I just raise the shutter speed.
For concerts I set the camera always to manual mode and matrix metering. I also make some test shots to find the correct exposure. It’s very easy if there’s just one parameter to adjust especially when the light intensity is varying. Mostly I’m working in a range around 1/60s and 1/250s because it’s not only shaking myself, but also the movement of the musicians that has to be considered.


Step two:
Adding flash

The goal is to combine the ambient light and the flash light in a way that finally no one will recognize that you used a flash.
To get started I would recommend to set the flash on the lowest power level available. Use a dome diffuser and let the light bounce off the ceiling (or a similar white surface like a bouncer card – whatever). Use the available light camera setting and make some test shots to adjust the flash.
If the flash power is too low don’t raise it too much! It’s better to blend in more available light than pushing the flash power. Remember: You don’t want to blind or disturb the band. If the flash is too bright, use a higher f-stop.
Always remember:

The shutter speed adjusts the intensity of the available light; the f-stop adjusts the intensity of the flash.

The goal is to find the correct mix of available light and flash light. Finally, no one should recognize that you are using a flash or that you have used a flash.

When you’re using a flash some color shifting may appear. That’s because the flash produces a color temperature of 5000K which is very similar to daylight, but the spotlights maybe produce a warmer light of 5000K plus. The solution for this is a warming gel that warms the flash light so that it will fit more to the color temperature of the spotlights.

Examples:

#1 Reveal the Drummer
Here is an example where I used a flash to reveal the drummer from darkness. It’s a well known problem that drummers mostly sink in darkness, especially at amateur concerts. That’s also the reason why many photographers don’t shoot the drummer of a band.
In this image I mounted a flash on a mike stand in front of the drummer. It looks like a white spotlight illuminates him but actually it’s a flash that reveals him from darkness.


#2 Reveal the Audience
Another problem is that the audience often sinks in darkness, too. But the audience is an important factor because it shows emotion and gives the viewer a feedback of how good the band played and how it influenced the audience. Finally, a happy audience is a quality indicator for a band. So reveal it from darkness to show how good the band is on stage.


Conclusion:
It’s possible to shoot concerts with flash. The advantages are that it can reveal important people from darkness like the drummer and the audience. It also helps to clean the noise of high ISO and to influence the light quality and light color. Disturbing the band with flash is an absolutely no go! Get familiar with the correct use of your flash and your camera. Blend the flash and available light in a way that no one recognizes the flash – neither during the gig nor after the gig when viewing the images.
If a band forbids the use of a flash accept it and draw on your skills and equipment to shoot in available light situations. Good luck!

Bye!
Chris

Mushroom Season

Hi everybody,

when I made a walk through the woods last week I recognized some mushrooms and thought: “Well, seems like it’s mushroom season again.” And I remembered my mushroom series from last fall.

I don’t know, but sometimes you forget nice things that you did some time ago. Anyway, fall stands for mushrooms, colored leaves, wind, rain, last warm sun rays etc. So, I will shoot some fall scenes during the upcoming months. Especially another mushroom series for editorial use.
Finally it’s a small project for fall.

I think it’s important to have some kind of projects that help you to expand your skills in a motivating manner. Of course, you can shoot this and that circadian and have adapted lots of techniques to a lot of scenes that results in a mixed portfolio at the end of the day. On the other hand working on a project helps to concentrate skills and techniques on a specific topic. Just try to create a common theme.

Bye!
Chris

 

Car Shoot

Hi there,

My cousin Anna will get her drivers license soon and she will also get a car – the Mini Cooper of her mother. Well, I want to shoot her with her first car. Something like an Need For Speed Underground thing or so. However, the problem is: I don’t know anything about lighting cars or car scenes. So, this is a good example for my slogan: “Striving for the better picture everyday.”
I drove into the field this evening and tried to shoot my own car. Because I don’t know anything about shooting cars, I surfed on websites of professional car commercial photographers to get an imagination about angle, setup, lighting etc. Everyone knows that typical car ads in magazines or on billboards etc. Pretty cool stuff, isn’t it? Dramatic sky, motion, clean car, great lighting etc. Awesome shots.

So, I used my whole knowledge about lighting from sports and portraiture and just gave it a try.

All I know was, that I need very soft light and that it must come from an angle that doesn’t cause reflections on the car. Therefor I would have to spread and soften the light as much as possible but not too much so that I would still have a high quality of light. Phew! Hard conditions. Anyway, I tried it with a diffuser. It was much too small but I’ll use a larger one the next time.
Because one light source is almost not enough to light the car effectively I would need a bunch of them. Another option would be to wait for less available light so a few flashes would spend enough light (quality). Well, there a many other ways. Here I used three flashes only. Another thing is that it’s better not to light the whole car but generate some shadows to create an interesting image with drama etc. Here I lit the whole car so that there are no contours and shadows but just a white dull surface.

Finally, my session ended in results like the following image. I think I’m on a good way but not on the royal road. Maybe there is really no way around Photoshop?! I don’t think so …

If you have any tips – let me know!
If you have a cool car that you want to be shot – also let me know!
Thanks!

Bye!
Chris