Portraiture: Quarter Horse Shooting

Hallo zusammen,

gestern war ja endlich mal wieder prima Wetter, fernab von trüb, und das haben Taylor, Jule und ich glatt mal zu einem kleinen Quarter Horse Shooting genutzt.

Taylor, das ist Jule’s Quarter Horse und wie im letzen Jahr, so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein kleines Shooting vor seinem Geburtstag mit ihm gemacht. Die beiden sind ein wundervolles Team und unzertrennlich. Bei so vielen Turnieren und Auszeichnungen die die beiden bereits bestritten haben, ist das auch unverzichtbar. Zum bevorstehenden Ehrentag daher ein paar Erinnerungsbilder. 🙂

Wir hatten das Ganze schon langerhand geplant und eine Location nahe der Koppel ausgesucht, wo die Sonne laut Sun Locator passend unter ging, um warmes Gegenlicht zu haben.
Für meine Verhältnisse ungewöhnlich bei diesen Aufnahmen: Ich habe keinen Blitz eingesetzt.
Das lag aber weder daran, dass es das Pony irritiert hätte oder ich die Lichtstimmung nicht beeinflussen wollte, sondern es lag daran, dass mir der ganze Blitzbaum umgekippt und die Halterung abgebrochen ist.

Tja, ich kann euch nur empfehlen in anständiges Fotozubehör zu investieren. Das gilt insbesondere für gute Stative, z.B. von Manfrotto. Auch Blitzhalterungen sollten nicht aus Plastik, sondern Metall sein, wie beispielsweise beim Lightware FourSquare. Oder, wenn ihr lieber mit mobilen Studioblitzen arbeitet, holt euch am besten gleich das komplette Kit wie z.B. das PROFOTO B1 Kit. So, genug Empfehlungen ausgesprochen. Ich will hier nicht bewusst werben, sondern euch gutes Equipment empfehlen, bevor ihr euch was Billiges holt und im Nachhinein über die Qualität und Leistung ärgert. Lieber mehr investieren und länger etwas davon haben. 🙂

Von daher sind alle Bilder Available Light und mit Photoshop aufbereitet. Ich habe das Nikkor 70-200/2.8 und das Nikkor 300/2.8 verwendet und eine Nikon D4. Wichtig bei solchen Aufnahmen ist, dass man korrekt belichtet. Dass der Himmel bei derart kontrastreichen Aufnahmen “ausbrennt”, ist ganz normal. Vor Ort hilft in solchen Fällen ein ND-Grad-Filter, der Zeichnung in den Himmel zurückbringt. Habe ich bei diesen Aufnahmen allerdings nicht genutzt. Die bessere Wahl wären hier in jedem Fall ein Blitz mit Softbox oder für mehr Lichtstreuung ein Durchlichtschirm gewesen.

Nikkor 70-200/2.8

Nikkor 300/2.8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Etwas ärgerlich war, dass wir auf Grund einer Jagd von unserer eigentlichen Location, einer Stoppelweide mit dürrem Gras und Wald im Hintergrund, weichen mussten. Das kostete uns nicht nur eine tolle Szenerie, sondern auch wertvolle Zeit und kostbares Gegenlicht der untergehenden Sonne. Die sicher gelegene Ausweichlocation war gar nicht so nach unserem Geschmack, weil zu öde, uneben und mit schlechtem Hintergrund, aber wir haben dann halt das Beste rausgeholt – was blieb uns anderes übrig? 😉 Schließlich zerriss noch ein plötzlicher Schuss der Jäger die idyllische Abendatmosphäre und erschrak uns, das Pony blieb jedoch sichtlich unbeeindruckt – eben ein richtiges Western-Pony, der Taylor. 😀

Was soll ich sagen, was ihr nicht selber wisst? Besser noch weiter vorausplanen und noch mehr Unvorhersehbarkeiten mit einkalkulieren. Dennoch hat es super viel Spaß gemacht und das wird definitiv nicht mein/unser letztes Pferde-Shooting gewesen sein! 😀

Behind the Scenes

Wenn ihr auch gerne mal ein Shooting mit eurem Pony machen möchtet, lasst es Jule und mich wissen (hier geht’s zum Kontaktformular)! Wir verhelfen euch gerne zu stimmungsvollen und denkwürdigen Aufnahmen mit eurem Lieblingstier. 🙂

Bis bald!