Gipfel-Tour Deutschland 2020

Aufgrund der Pandemielage entschlossen wir uns in diesem Jahr kurzerhand eine kleine Gipfeltour durch die Republik zu unternehmen und die landschaftliche Schönheit des Landes zu entdecken.

Ursprünglich wollten wir auf Korsika mit dem Truck die Backroads befahren und die Insel fernab der Touristenströme erkunden. Wurde dann kurz vor Aufbruch nix, da Frankreich stärkere Reiserestriktionen verhing.

Die Route

Startpunkt:
Hoherodskopf, Hessen, 763m n.N.

Wir begannen die Tour auf unserem Hausberg, dem Hoherodskopf, auf 763 m n.N. Auf dessen Trails lässt es sich super mountainbiken und eine Aussicht bis Frankfurt a.M. genießen. Es gibt auch noch andere Unterhaltungsangebote wie einen Kletterpark, eine Sommerrodelbahn und einen Segelflugplatz, Loipen im Winter und natürlich die obligatorischen Wirtshütten mit regionaler Kost aus regionalen Käse- und Fleischerzeugnissen. Am Schönsten ist jedoch die vielfältige Naturlandschaft hier oben, die neben einer artenreichen Waldflora auch Heidelandschaft und Moore bietet.

Kleine abendliche Stärkung nach der MTB-Tour
Kaffee mit Ausblick in der Abendsonne
Nachts mit Ausblick aus dem Zelt auf die leuchtende Frankfurter Skyline
Morgens kanns auf über 700m auch im Spätsommer mal 10 Grad und grau bedeckt sein
Wir haben uns dann das Frühstück gespart und uns auf die Weiterfahrt gemacht

Nächstes Ziel:
Wasserkuppe, Hessen, 950m n.N.

Die Bikes ließen wir dann doch zuhause, da wir nicht wussten, ob wir alles mit den Rädern erkunden würden können. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, da auf den Gipfeln doch eher laufen denn biken angesagt war (wenn es auch im Schwarzwald tolle Bikestrecken gab).

Die Wasserkuppe ist mit 950m n.N. Hessens höchste Erhebung und aufgrund des Biosphärenreservats einen Ausflug wert. Ich war bisweilen noch nie dort gewesen, und stellte, oben angekommen, prompt fest, dass es gar nicht überall so urig wie auf unserem Hausberg ist, sondern der Tourismus vielen Orten schlicht den Charm nimmt. Da finden sich dann voll ausgebaute Touritempel, mit Asphalt versiegelte Kuppen und dröhnende Reisebusse aus denen eine Unmenge an Leuten trubelt. Ringsum dann aber doch: Natur. Das Biosphärenreservat Rhön.

Exkurs “Biosphärenreservat”:
“Übergeordnete Ziele sind, biologische Vielfalt und Ökosystemfunktionen zu erhalten, Kulturlandschaften partizipativ zu bewirtschaften und weiterzuentwickeln, für Klimaschutz durch Landnutzung und Anpassung an den Klimawandel zu werben sowie die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen für ökologische Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Bürgerbeteiligung gehört zum zentralen Kern des Programms.” (Quelle: Wikipedia)

Das ist wirklich ein Hoffnungsschimmer, dass wir auch mit natürlicher Landwirtschaft noch überleben können – wäre da nur nicht der unersättliche Mensch, der sein 5kg Billigfleich in der Woche benötigt und diese Wegwerfgesellschaft, die für 300 EUR im Monat Nahrungsmittel im Discounter einkauft und für 200 EUR im Monat Nahrungsmittel wegwirft, weil zu viel, weil im Überfluss lebend, weil zu günstig, weil aus Bequemlichkeit.

Wir sind dann den kurzen Höhenrundweg auf der Wasserkuppe gelaufen und haben nicht nur die Aussicht bestaunt, sondern auch die Pflanzen und Wasserquellen dort oben.

Segelflugplatz Wasserkuppe
Biosphärenreservat Rhön
Biosphärenreservat Rhön Panorama
Weidetierhaltung Biosphärenreservat Rhön

Unser Nachtquartier haben wir leider nicht ganz oben auf der Kuppe aufschlagen können, sind dazu eine Ebene tiefer, auf 800m n.N. gefahren. Hier fanden wir einen Wanderparkplatz nahe Poppenhausen. Dort war nix los, es war ruhig und windtechnisch geschützt.

Die hinterste Ecke bietet sich immer als guter Stellplatz an 🙂
Natürlich gabs auch erstmal ein Abendkäffchen in den letzten Sonnenstrahlen
Kein Ausblick ins Tal, aber dennoch schön anzusehen

Es wird historisch:
Milseburg (835m n.N.)

Auch den nahegelegenen Point Alpha wollte ich spätestens seit 25 Jahren Deutscher Einheit immer mal besuchen, kam aber nie dazu. Nun endlich die Chance!

Betty kennt den Mauerfall nur aus der Literatur und selbst ich kann ihn nur vage erinnern, war ich damals doch erst sechs Jahre alt. Ich erinnere mich, dass wir einst im Wohnzimmer saßen und mein Pa dann den Fernseher mit den Tagesthemen anstellte und sagte: “Die Mauer ist gefallen!” Eine Woche später kam dann mein Bruder zur Welt.

Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher zur Milseburg auf 835m n.N.

Die Geschichte der Milseburg geht auf den riesen Mils zurück, der das Taufen verhindern wollte und die Ritter unter dem heiligen Gangolf auf seiner Felsenburg bezwangen. Der Riese Mils nahm sich vor Angst selbst das Leben und da er mit dem Teufel im Bunde stand, begrub dieser ihn unter einem riesigen Berg Steinen. Dieses Grab ist die heutige Milseburg.

Blick zur Milseburg
Aufstieg zur Milseburg
Ausblick über die Rhön von der Milseburg
Ausblick von der Milseburg

Point Alpha (411m n.N.)

War die Milseburg ein netter Ausflugsort, so schauderte es uns am Point Alpha umso stärker, je mehr wir von der perfiden Grenzsicherung der DDR erfuhren. Der Aufbau der Grenze bringt den Wahnsinn deutlich zum Vorschein.

Das Wetter so düster wie die damalige Zeit: STOP, Point Alpha Gedenkstätte
Innerdeutsche Grenze
Aufbau von rechts nach links (DDR zu BRD):
Nicht im Bild:
DDR-Wachtürme, Erdbunker aus denen geschossen wurde, Kolonnenstreifen für Patrouillen
Im Bild: Hundestreifen, Kfz-Sperrgraben, vermienter “Todesstreifen” der sämtliche Fußspuren erfasste, über 3m hoher, scharfkantiger, engmaschiger Grenzzaun mit Selbstschussanlagen, “Niemandsland” (das jedoch bereits DDR Hoheitsgebiet war), schwarz-rot-goldene DDR-Grenzsäulen, Grenzlinie mit Hinweistafeln und Pfählen
“Eiserner Vorhang”
Der blanke Horror: Über 3m hoher, scharfkantiger, engmaschiger Grenzzaun, der an jedem 4. Pfosten mit einer Selbstschussanlage ausgestattet war, die scharfkantige Stahlschrote auf 30m streute.
Schwarz-rot-goldene DDR-Grenzsäule (aus Sicht der BRD)
Hier hinter begann bereits das DDR-Hoheitsgebiet, das umgangssprachlich als “Niemandsland” missinterpretiert wurde

On the Road again:
Von Hessen nach Bayern – Cadolzburg

Nach diesem lehrreichen Ort, wollten wir ursprünglich weiter in die Sächsische Schweiz fahren, hörten dann in den Nachrichten allerdings, dass ein Unwetter mit heftigen Regenschauern und Sturmböen aufzog. Kurzerhand änderten wir unsere Reiseroute und starteten bereits durch Richtung Zugspitze. Da das Unwetter auch Franken noch erfassen sollte, versuchten wir so weit wie möglich zu kommen an diesem Tag. Da es bereits 15 Uhr war, wussten wir nicht, wie weit wir kommen würden, aber machten uns schon auf etwas Regen gefasst. Wir strandeten letztendlich in Cadolzburg. Hier sollte es laut Camping-App einen tollen Stellplatz geben. Dieser war allerdings bereits überfüllt. Einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt und eine Besichtigung der Burg machten wir dennoch.
Die Burg hatte einen eigenen Hofgarten mit vielen nützlichen Pflanzen, Beeren, Kräutern und Getreiden.

Cadolzburg mit eigenem Hofgarten

Wir fuhren anschließend noch etwas in der Gegend rum, auf der Suche nach einem Ausweichplatz. Fanden schließlich einen auf den ersten Blick netten Waldparkplatz, an dem wir erstmal zu Abend aßen. Mit zunehmender Dunkelheit tauchten dann jedoch derart seltsame Gestalten mit merkwürdigem Verhalten auf, dass wir uns nicht mehr ganz so wohl fühlten und schließlich abbauten und auf einen Stellplatz am Ortsrand auswichen.

Zwar an der Hauptstraße, aber mit toller Aussicht bei Sonnenaufgang und ohne merkwürdige Gestalten wie auf dem Wanderparkplatz am Waldrand

Heading to:
Staffel- und Kochelsee, Bayern

Etwas zerknautscht und gestärkt mit Leckereien vom Bäcker, gings dann von Cadolzburg aus weiter Richtung der Alpenseen. Unterwegs sahen wir diese urige Kirche und wollten eigentlich nicht großartig rasten, die Aussicht verleitete uns dann aber doch zu einer kurzen Rast mit Picknick auf dem Truck.

Kirche am Wegesrand mit Alpenblick
Dieser Ausblick verleitete uns dann doch zu kurzer Rast
Picknick auf dem Truck

Kurze Zeit später traf ein Paar mit seinem Suzuki Geländewagen ein und machte ebenfalls ein Picknick. Wir kamen ins Gespräch mit den beiden Schwaben und erhielten wertvolle Campingplatz-Tipps wie Hopfen am See und Forggensee. Nach kurzem Plausch setzten wir unsere Reise fort nach Murnau zum Staffelsee.

Die Parkgebühren am Staffelsee gestalteten sich mit 1 EUR/h sehr günstig und da wir eh nur kurz mit Seeblick verschnaufen wollten war das vollkommen okay.

Zwar nicht Texas, aber der Staffelsee in Murnau mit frischer Brise

Attraktion des Sees war ein kleiner West Highland Terrier, der munter durch den See schwamm, Treibgut fing und die Badegäste unterhielt.
Nach einer Stunde Wind, kurz Füße ins kalte Nass halten und Sturmfrisur gings weiter Richtung Kochelsee.

On the Road again zum Kochelsee
Übernachtungsplatz-Recherche am Kochelsee

Am Kochelsee angelangt wars voll, zu voll. Die Camping-App hatte einen Platz angeführt, der längst überlaufen und and dem kein Camping mehr erlaubt war. Haben uns mit dem Truck noch ans Ufer gequält, das Schild erkannt, auf gefühlt 3m² das 5,30m lange Gefährt gewendet und sind wieder den steilen Anstieg zur Hauptstraße hochgebrummt – staunende Blicke der Besucher inklusive.^^

Die Campingplätze entlang des Ufers waren auch rammelvoll und bereits geschlossen – mit 35 EUR/Nacht eh keine Option für uns Individuial-Naturcamper. Also: Heading back!

Sind dann in einem Beschaulichen Örtchen etwas abseits gestrandet und haben dort einen Wohnmobilstellplatz gefunden, der aber auch voll war – doch das Glück war uns hold und nebenan erblicken wir “bewaldete” Parkplätze mit Dachzeltnomaden. Wir platzierten den Truck, gingen im Ort noch eine Pizza essen und schlugen unser Nachtquartier auf.

Unverhofft kommt oft – Google Maps sei Dank, fanden wir noch diesen beschaulichen bewaldeten Parkplatz abseits des Kochelsees
Nachtquartier aufgeschlagen
Noch ne Pizza mit Alpblick als Betthupferl

Am nächsten Tag starteten wir durch zur Zugspitze und frühstückten zuvor noch an den Kochelseemooren.

Kochelseemoore
Frühstücken lässt sichs hier in bester Gesellschaft (bitte NICHT füttern!)

Bei der Recherche nach der Besteigung der Zugspitze, schlackerten wir mit den Ohren als wir die saftigen Preise sahen. Das war es uns dann doch nicht wert. Wir wollten ja Natur mit wenig Menschen wegen Corona und für wenig Kohle. Zum Glück trafen wir nach dem Frühstück noch auf drei Rentner, die mit ihrem Kanu den see befahren wollten und Hilfe beim Abladen benötigten. Die Gruppe gab uns den Tipp mit dem Herzogsteig. Der sei weniger hoch frequentiert und ließe sich gut erklimmen – immerhin auf bis zu 1.735m n.N. Kurzerhand fuhren wir dorthin und wurden nicht enttäuscht. 4 EUR Tagesparkticket, 4 EUR Seilbahn talwärts und den Aufstieg gabs für umme.

Kurzweiliger Aufstieg zum Gipfel des Herzogsteig
Basaltformation des Herzogsteig
Selbst kleine Wasserfälle gibts hier oben
Und natürlich eine grandiose Aussicht
Herzogsteig Panorama

Erschöpft und glücklich stiegen wir in die Gondel talwärts und schleppten uns zum Parkplatz. Jetzt war erst mal eine Stärkung angesagt und anschließend wollten wir uns den Tipp des schwäbischen Pärchens hinsichtlich des Campingplatzes am Forggensee mal zu Herzen nehmen.

Auf dem Weg zum Forggensee kamen wir an einem traditionellen Bayrischen Wirtshaus vorbei, das grade in der Abendsonne lag und mit “Schnitzel & Pommes 8,80 EUR” warb. Da hatte ich schon länger Hunger drauf und so kehrten wir ein. Letztendlich lief es für mich auf den Hirschbraten und für Betty auf die Spätzle mit Rahm-Schwammerl hinaus. Köstlich bodenständige Küche! 🙂

Abendliche Stärkung nach dem Aufstieg zum Herzogsteig:
Hirschbraten und Spätzle mit Rahm-Schwammerl

Arriving at:
Forggensee

Der Campingplatz am Forggensee war tatsächlich wie von den beiden Schwaben beschrieben, idyllisch gelegen, sehr sauber, brandneue sanitäre Einrichtungen und mit 22 EUR/Nacht für zwei Personen mit Auto und Zelt günstig. Ab und zu ist ein solcher Campingplatz nötig, um sich mal wieder grundzureinigen, sprich: zu duschen. Bei aller Autarkie mit eigenem Wasser usw. auf dem Truck, brauchts nach einigen Tagen dann doch mal eine richtige warme Dusche statt nur Waschlappen und Seife. Erquickend.

Komfortables Camping am Forggensee mit Alpblick
Leider schon bisschen kühl für ein Bad im See
Dann spielen wir halt noch ne Runde Karten in der Abenddämmerung

Seltsamerweise hatten wir auf dem Campingplatz die meiste Zeit zum ausruhen und regenerieren. Um 22 Uhr war Sense aufm Platz. Gut für uns, knapp 3h Fahrt in den Schwarzwald standen bevor und da mussten wir ausgeschlafen sein.

Letzte Station:
Schwarzwald

Was sich so spontan ergab als wir ankamen, war der Federsee – angepriesen als UNESCO Weltkulturerbe. Es zog sich langsam zu, erste graue Wolken, Wind und den Regen konnte man förmlich riechen. Wir begaben uns dennoch auf den erstaunlich langen Holzsteg und schlenderten plaudernd zwischen mannshohem Schilf zum See.

Holzsteg zum Federsee
Der Federsee ist UNSECO Weltkulturerbe

Anschließend war Kaffee und Kuchen nötig, war es doch bereits fast 16 Uhr.
Fieberhaft sahen wir uns um und suchten ein angemessenes Café. Ganz dem Klischee nach, sollte es urig sein und Schwarzwälder Kirschtorte anbieten. Vergebens. Alles geschlossen und wenn wegen Corona nur zum Mitnehmen. Also weiter fahren.

Schließlich suchten wir enttäuscht einen anderen Klassiker auf, ein Thai-Restaurant. Das schmeckt immer und rettet nahezu jeden Tag. 🙂

Wenn alles geschlossen hat, das klassische Thai-Restaurant ist dein Retter in der Not

An diesem Abend kamen wir noch inmitten des Südschwarzwald an. So, wie man ihn sich vorstellt. weit oben und abgelegen.

Welcome to the NP Black Forest

Wir wanderten entlang des Naturlehrpfad “Lothar”, der seinen Namen vom damaligen Sturm erhielt, der viel Wald verwüstete. Hier kann man sehen, wie sich die unberührte Natur entwickelt nach solch einem Naturereignis.

Der Abend versprach noch lange zu werden. Auf der Suche nach einem Nachtlager fuhren wir zu einem Wildcamp mitten im Wald, das jedoch nur zu Fuß erreichbar. Die Waldwege waren gesperrt und Zufahrt verboten. Wir wollten aber auf dem Truck schlafen und so irrten wir durch die drei kleinen Örtchen und kamen auch an dieser Avia Tankstelle vorbei, die in diesem “Mopedfilm” mit Bjarne Mädel zu sehen ist, wo die beiden Brüder sich entschließen, “immer rechts abzubiegen” und dann an besagter Tankstelle vorbeikommen. Nuja, im Film ist das lustig, in echt ist es da oben gruselig. Als wir in einem der höchsten Orte ankamen, gab es einen großen Parkplatz eines Skiresorts. Dort kletterten in der Dämmerung Kinder auf dem Dach des Resorts rum und lachten. Welch skurrile Situation. Wir kamen uns vor wie in einem Horrorfilm. Draußen niemand zu sehen, alles geschlossen und wenn jemand umher lief, eher seltsame Gestalten. Als wir dann noch in eine schmale geteerte Straße einbogen und plötzlich das Schild “Privatweg. Befahren auf eigene Gefahr!” und dann ein Haus mit Garten und Deutschlandflagge auftauchte, machten wir kehrt, bevor uns noch jemand umnieten würde – in der heutigen Zeit ist ja auch in Deutschland allerlei möglich.

Wir kamen noch auf einen idyllischen Waldweg, an dem in einer Bucht auch bereits jemand gecampt hatte, aber leider den Müll und eine Feuerstelle hinterlassen hatte. Den Schuh wollten wir uns nicht anziehen. Leute, wenn ihr schon wild campt, dann lasst das scheiß Feuer aus, weil die Wälder derzeit auch nach Regen noch furztrocken sind und euren Müll nehmt bitte auch komplett wieder mit, bevor Tiere das fressen und daran verenden. Echt, da hört der Camper-Zusammenhalt auf, wenn es um solche Pfeifen geht.

Aussicht auf Wolkenhöhe
Freigegebener Waldweg mit Aussicht wird gerne befahren

Wir schliefen letztendlich in der Kabine des Trucks auf den Sitzen und am nächsten Tag hatten wir dann etwas die Nase voll. Von der Atmosphäre, dem zunehmend kühlen und regnerischen Wetter und der eingeschränkten Gastronomie die uns kulinarische Genüsse verwehrte.

Einen letzten Versuch unternahmen wir schließlich noch nach einer Alpwanderung zu einem Waldsee.

Steil bergab
Uriger Waldseeblick
Und wieder steil bergauf

Die Wanderung zum Bergsee machte echt Spaß, war es doch eine etwas anspruchsvollere und abwechslungsreiche Wanderung und nicht diese typischen “Rentnerwege”. Hat selbst mir Wandermuffel Spaß gemacht. 😉

Im Anschluss wollten wir der Kulinarik noch eine Chance geben und mir kam die geniale Idee, ein Restaurant mit Café aufzusuchen, um traditionelle bodenständige Schwarzwaldkost und Torte zu uns zu nehmen.

Unterwegs im Schwarzwald

Wir fanden schließlich eine idyllische Villa mit Restaurant und Café.

Café Villa

Leider war der Mittagstisch bereits geschlossen und Schwarzwälder Kirschtorte war aus.

Heidelbeer-Quark-Streusel Kuchen tats dann zur Not auch

Anschließend fuhren wir über die Autobahn 3h zurück nach Hause. Irgendwie hatten wir uns die Tour abendteuerlicher und interessanter vorgestellt. Naturcamping in Deutschland ist aber einfach nicht wirklich etabliert – hier rulen die festen Campingplätze. Das haben wir wohl auch all denjenigen Campern zu verdanken, die sich in der Natur wie die letzten Assis benehmen und alles zumüllen, Krach machen und die Natur mit ihren Vans, Trucks und Campmobilen zerstören, weil sie bis an den besten Platz fahren müssen statt sich damit zufrieden zu geben, was mit dem Auto erreichbar ist. Schade.

Was aber unser eigener Fehler war, die Tour zu knapp zu kalkulieren. Vieles blieb wegen des straffen Plans auf der Strecke – so zum Beispiel der DX-Funkbetrieb, den wir eigentlich auf den Gipfeln durchführen wollten. Demnächst lieber mit mehr Zeit und weniger Planung auf Tour.

Ab nach Hause

USA Short Trip 2017 – Three States in Seven Days – 11/2017

Hi there,

When summer ends, vacation begins! :)))
This year Julia and I visited the USA, and my beloved California plus two other states: Nevada and Arizona. Okay, I pretty much missed that we hadn’t enough time to drive along the coast on highway 1 and 101, but – believe it or not – the desert has also its charm! 🙂

With every visit of your favorite place it’s getting harder to decide what to shoot and therefor which camera gear to take with you. This year I took my Nikon D700 DSLR and my Nikon FM2 film SLR with me. Why the SLR? Because of nostalgic reasons. I mean, those film prints have more emotion and power of the moment to me. But this time I’ll have to find a better photo lab than a drugstore.^^

Finally I ended up with those two cameras, my smartphone and a YI action cam. Never had that effort before to gather all the files and save them onto the hard-drive. :/

But lets get back to our trip. We had seven days whereof two days were only half days because of arrival and departure.

Our USA Route 2017

Day 1

We started at Frankfurt/Main airport, as always. Best airport beside LAX! 😉
We arrived by BMW 5 Series with a chauffeur (thanks to my father! ;P) at Frankfurt/Main Airport on Friday around 8 o’clock and – WOW! What was that?! It was SO crowded! I’d never experienced that bunch of people on my US flights. Plane was the A380 which was booked out. Unfortunately it took us 2 hours to check in our luggage, passing security and an additional hour because of a flight delay. While waiting, we met a young mother with her baby and she was also waiting because there was no priority boarding for parents with baby’s – strange. We met her again later in the plane. She was visiting her brother who lived in LA. The rest of the flight we dreamed of having relatives in LA. Haha.

Waiting for our plane at Frankfurt/Main Airport

Finally arrived at LAX we jumped onto the ALAMO bus which transferred us to the rental station where we got the keys to the expected Chevy Tahoe with a V8 engine and 345 hp. I really need this car here in Germany. Haha! 🙂 After 1h LA traffic we arrived at our motel in Lynnwood. After a short break we headed to Pizza Hut. That’s always the second action when arriving at the 1st motel.
The day ended with a TV party at the motel.^^

Downtown L.A. Night Drive

Arriving at our Motel in Lynnwood, LA

L.A. Downtown Skyline

 

Day 2

Getting up early was our plan and we got up at – 10? xD No hurry when we reved up with our brand new 2018 Chevy Tahoe in blazing whiiiiite! Haha, all those jealous  m… nah, okay. 😉

First stop: HOLLYWOOD – Walk of Fame, Stores, Stores, Stars and uhm Stores, yup. After walking along the Walk of Fame we drove to the Hollywood sign – bling, bling sign view! Please feed the meter!^^

Hollywood Love

Hollywood posing *lol*

After funny driving we arrived in Santa Monica where we walked through the Palisades Park to the center with all its shops and restaurants. I was wondering why Tesla hadn’t those jackets to sell anymore and I was also missing the Model 3.
That day it was Halloween and when we walked back to the park we saw that garden which was decorated with Halloween stuff. So cool!
Before leaving Santa Monica, we were standing arm in arm in the Palisades Park, watching the sun go down. So romantic! Lovely! =)

Halloween Gardens

Well known tower of the TV series “Columbo” 🙂

Palisades Park Sunset, Santa Monica

 

Day 3 

Sunday started with a great breakfast at Black Bear Diner in LA! My friends Mikey and Kristina showed me that place years before and I remembered it so we went there for PANCAKES! To keep it authentic I wore a forest camo hunting cap that morning.^^

Having Pancakes at Black Bear Diner

Strengthened we drove to Las Vegas, so the half day we were on the road what really was NOT a boring time. Julia was driving and I had time to took some photos out of the car during the drive. We had also several stops at diners and so. Really enjoyed the monotone landscape and atmosphere.

Desert Road

Desert on the Fly

Endless Desert Roads – Rear View

Driving the Desert – Vegas, here we come.

After a five hour drive we arrived in Las Vegas, ready to hit the bed in Palms Resort. But not before having strolled along the strip and through the casinos (without wasting money). 🙂

Las Vegas View from PALMS Resort

Water Show at Bellagio’s, Las Vegas

Bellagio’s Romance

 

Day 4

Our last day in Vegas, we had breakfast at iHop and afterwards visited the Hoover Dam before we were heading south to Lake Havasu City, Arizona.

Hoover Dam, Nevada

In Arizona we made the first stop at Buckskin Mountain State Park. A more luxury campground along the Colorado River. In the summer here you can watch the Americans driving their speed boats and doing water-ski. In the late fall it’s already too cold, so we had just silence and no sports action or any camping neighbors – a bit boring for 30 bucks.^^

Camping at Buckskin Mountain SP

 

Day 5 

The next day we arrived at Lake Havasu City where we bought everything for our upcoming stay at Joshua Tree NP, visited the city and made a boat trip (better: a ferry trip) across the Colorado River and finally settled the Tahoe heading off to Joshua Tree NP after having ice-cream from this cool ice-cream shop (cannot remember the name, but you should visit it) and a walk over the originally rebuilt London Bridge.

Along the Colorado River, Lake Havasu City

Havasu City Sunrise Reflection on our Chevy Tahoe

As we arrived at Joshua Tree NP it was the same feeling I had five years back when I first visited the park on my own. Although it’s just desert and trees, it has a special atmosphere that I like.
We drove around, looking for a nice campground, but the most ones were almost full. There were that “hipster” campground we wanted to join first, but because we felt too old in our mid-thirty’s, we decided to choose Jumbo Rocks campground with families and so. Haha. I really like Jumbo Rocks, its big rocks allow you to overview the whole wide desert and watching the sunset on the horizon. Wonderful! Especially when sitting with your partner on the rocks eating your steak or salad, watching the sun go down and thinking about life.

Mojave Desert Sunset

 

Day 6

Before we were heading back to LA, we visited some palces, hiked and drove some “backroads” at Joshua Tree. Unfortunately without 4WD you cannot drive the real backroads, but I did that one time and I was lucky when escaping the desert. Not funny doing this all alone, but great memories.^^

Hitting the Mojave Desert Backroads (2013)

Mojave Desert Panorama, Joshua Tree NP

Joshua Trees

Barker Dam

Driving Dirt Roads

Mojave Desert Fauna

A Day in the Desert ends

The last stage: Huntington Beach. Always worth a visit to get this surf city feeling and watching the greatest sunsets and surfers on earth. 🙂 We had diner at Sizzlers and you should have too, even people say it not that delicious – to us it was delicious and cheap. 😉

Surf City Huntington Beach

Surfer, Huntington Beach (2013)

Huntington Beach Pier Sunset (2013)

But no trip to LA without visiting the best place of the city: Griffith Observatory! I felt in love with it the first time I was there when space shuttle Endeavour had it’s last flight above LA. <3

LA Overlook from Griffith Observatory

And so the last day ended with cleaning the car, throwing away the whole camping equipment and checking in for the flight back home.

Well, maybe not that interesting trip for you, but often there is more than just doing a lot of things – because often you are in a wonderful mood, experiencing a feeling just by driving, walking sitting, watching or talking to people and enjoying the lifestyle instead of trying to make it an educational leave. Enjoy! 🙂

Back Home – Frankfurt/Main Skyline

Thanks!

What’s up?

Hi and welcome to this short blog entry.

For the ones who are awaiting the 2nd in depth wedding post – I will publish it later this year.

But here are the latest news and projects.

#1: USA Trip
At the moment I’m planning my journey to the USA. I will stay there for four weeks and traveling from Seattle, WA across San Francisco, CA and Yosemite National Park, CA to Los Angeles, CA. I’m very excited because it is my first USA visit. 🙂 It will be hilarious – I’m sure.
I will write about the journey and post the greatest images in this blog from August 27th to September 24th.

If you are living in these areas just let me know – maybe we can meet up for some photo talk and shots. Would be great.

#2: Another great reference
This summer DUDEN released its new physics schoolbook called “Physik Na klar!” On page 152 you will find my motocross action image. This image was shot in April 2011 at the Feldatal motocross race track, Hesse, Germany.

My motocross action image on page 152 of  “Physik Na klar!” – DUDEN /Cornelsen Schulbuchverlag, Berlin

#3: A Band Shoot
There will be a band shoot during the upcoming weeks wit At Eaze. The shoot will be in an uninhabited German farmhouse. A really interesting location. The last time I shot At Eaze here was in 2009. Back then I had to use halogen headlamps because I had no portable strobe solution.

At Eaze, 2009

This time I will use the Nikon infrared system with Speedlights like I do for all of my shootings nowadays.

So far.

Bye.
Chris